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Musica Quantica aus Argentinien begeisterte


Datum: Montag, 19. August 2013, 19:30 Uhr
Spitzenchor aus Buenos Aires präsentierte Chormusik vom Feinsten
Der Förderkreis Internationale Chortage Mainhausen hatte am vergangenen Montag  wieder einmal einen internationalen Spitzenchor zu Gast: das gemischte Ensemble Musica Quantica aus Argentinien unter seinem Dirigenten, Camilo Santostefano präsentierte ein abwechslungsreiches und äußerst hochklassiges Programm und begeisterte das zahlreich erschienene Publikum.
Musica Quantica wurde zwar erst 2006 gegründet, zählt jedoch bereits heute zu den herausragenden Chören des Landes und konnte in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Preisen bei internationalen Wettbewerben gewinnen. In Mainhausen brillierte der lateinamerikanische Chor mit stilsicheren Interpretationen von der Romantik bis zur Moderne und konnte insbesondere mit Werken zeitgenössischer Komponistendas in Mainhausen bekanntermaßen chorerfahrene Publikum mitreißen und begeistern. Der 37jährige Dirigent Camilo Santostefano hat seinen Chor mit höchst anspruchsvollen Werken auf die anstehende Europatournee vorbereitet und somit kamen die Zuhörer in Mainhausen in den Genuss faszinierender Chorliteratur; so sorgten beispielsweise die Chorwerke „O sacrum convivium” von Oliver Messiaen und „Leonardo dreams of his flying machine” von dem in der Chorszene als Weltstar geltendem US-amerikanischen Komponisten Eric Whitacre für frenetischen Applaus
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„Wenn Musik richtig gut ist, dann sorgt das zunächst – direkt nach Ausklingen des letzten Tons - für einen Moment der Stille, ein andächtiges Nachklingen, bevor der Applaus umso heftiger einsetzt. Genau solche Momente hatten wir heute Abend“, so  beschreibt Christian Fröhlich, der 2. Vorsitzende des Förderkreises die Atmosphäre im Nachgang zum Konzert. Gleichermaßen brilliant wurden die Werke “O crux” des norwegischen Komponisten Knut Nystedt, „Te lucis ante terminum“ des ungarischen Komponisten Gyöngyösi Levente und „De profundis“ von John Pamintuan aus den Philippinnen präsentiert und mit lang anhaltenden Applaus und Bravo-Rufen belohnt.
Im zweiten Teil präsentierte Musica Quantica dann Chorliteratur aus Lateinamerika: zunächst die “Fuga y Misterio” von Astor Piazzolla, ein Intermezzo der Oper “María de Buenos Aires” und zum Abschluss die weltberühmte „Misa Criolla“ von Ariel Ramírez. Nicht nur der Chor und sein junger Dirigent, auch die hervorragenden Solisten Leo Garzon und Pablo Urban und die Instrumentalisten ernteten „standing ovations“ und verabschiedeten sich mit einer Reihe von Zugaben vom begeisterten Mainhäuser Publikum. Chormusik vom Feinsten!